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Jessie Buckley ist eine irische Schauspielerin und Sängerin.

Leben[]

Jessie Buckley wurde als älteste von fünf Geschwistern geboren, ihre Mutter war als Vocal Coach tätig. Im Alter von 17 Jahren ging sie von Irland nach London um eine Gesangskarriere zu verfolgen.

Musical und Theater

2008 nahm sie an der Castingshow I’d Do Anything der British Broadcasting Corporation (BBC) teil, in der eine Darstellerin für die weibliche Hauptrolle Nancyfür die West End-Neuauflage des Musicals Oliver! gesucht wurde. Buckley belegte dabei hinter Jodie Prenger und vor Samantha Barks den zweiten Platz.

Nach der Show spielte sie in der Saison 2008/09 im Musical A Little Night Music von Stephen Sondheim die Rolle der Anne Egerman am West-End-Theater Menier Chocolate Factory. Ab 2010 studierte sie an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) Schauspiel, das Studium schloss sie 2013 als BA (Hons) ab. Anschließend stand sie unter anderem am Londoner „Shakespeare’s Globe“ als Miranda in Der Sturm auf der Bühne.

Film und Fernsehen

In der vierteiligen Rosamunde-Pilcher-Produktion Vier Frauen (This September) war sie 2010/11 als Emily Strong zu sehen. 2013 lieh sie Luna im Animationsfilm Jack und das Kuckucksuhrherz(Jack et la mécanique du coeur) in der englischen Fassung ihre Stimme. 2016 spielte sie in der BBC-Produktion Krieg und Frieden von Regisseur Tom Harper die Rolle der Marja Bolkonski.

In der BCC-Fernsehserie Taboo mit Tom Hardy verkörperte sie 2017 die Rolle der Lorna Bow und hatte als Honor Martin eine Hauptrolle in der BBC-Miniserie The Last Post. Im Psychothriller Beast (2017) von Michael Pearce spielte sie an der Seite von Johnny Flynn als Pascal die weibliche Hauptrolle Moll Huntford. Für ihre Darstellung wurde sie 2019 mit dem London Critics’ Circle Film Award als beste britische/irische Darstellerin ausgezeichnet.

2018 spielte sie im Musikdrama Wild Rose von Regisseur Tom Harper die Rolle der Rose-Lynn Harlan und in der BBC-Verfilmung des Romanes von Wilkie Collins The Woman in White die Rolle der Marian Halcombe. Im März 2019 wurde bekannt, dass sie in der Netflix-Produktion I’m Thinking Of Ending Things unter der Regie Charlie Kaufman und an der Seite von Jesse Plemons die weibliche Hauptrolle übernehmen soll. Ursprünglich war für diese Rolle Brie Larson vorgesehen. In der im Mai 2019 veröffentlichten fünfteiligen Miniserie Chernobyl von HBO und Sky UK über die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl spielte sie die Rolle der Lyudmilla Ignatenko, deren Mann Vassily als Feuerwehrmann während der Löscharbeiten der Strahlung ausgesetzt war.

Auszeichnungen und Nominierungen[]

British Independent Film Awards 2018

  • Auszeichnung als Most Promising Newcomer
  • Nominierung als beste Schauspielerin für Beast

British Academy Film Awards 2019

  • Nominierung für den Rising Star Award

London Critics’ Circle Film Award 2019

  • Auszeichnung als Beste britische/irische Darstellerin für Beast

Filmografie (Auswahl)[]

  • 2010–2011: Rosamunde Pilcher: Vier Frauen (This September; Fernsehvierteiler)
  • 2011: Join My Band (Kurzfilm)
  • 2012: Crosswinds (Kurzfilm)
  • 2013: Jack und das Kuckucksuhrherz (Jack et la mécanique du coeur, Stimme, englische Fassung)
  • 2014: Der junge Inspektor Morse (Endeavour; Fernsehserie, Folge: Der Schatz/Trove)
  • 2014: The Tempest (Der Sturm)
  • 2015: Branagh Theatre Live: The Winter's Tale
  • 2016: Krieg und Frieden (War & Peace, Miniserie)
  • 2016: The Complete Walk: Romeo and Juliet (Kurzfilm)
  • 2017: Beast
  • 2017: Red Light (Kurzfilm)
  • 2017: Taboo (Fernsehserie)
  • 2017: The Last Post (Miniserie)
  • 2018: Pulsar (Kurzfilm)
  • 2018: The Woman in White (Miniserie)
  • 2018: Wild Rose
  • 2019: A Battle in Waterloo (Kurzfilm)
  • 2019: Chernobyl (Fernsehserie)

Weblinks[]


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Jessie_Buckley“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 18. Mai 2019 um 23:17 Uhr (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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