Chernobyl Wiki
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Valery Legasov ist ein Hauptcharakter von Chernobyl. Er wird von Jared Harris verkörpert und erschien in allen Episoden.

Er ist der Stellvertretender Direktor des Kurchatov-Instituts für Atomenergie und Teil des Teams, das auf die Katastrophe von Tschernobyl reagiert hat.

Biografie[]

Chernobyl[]

"Episode 1"[]

Zwei Jahre nach der Katastrophe ist Valery Zuhause und nimmt ein paar Audioaufnahmen auf. Er erzählt darin, wie es dazu gekommen ist, wer daran Schuld ist und vor allem wer dies vertuschen wollte. Valery verpackt die Kassetten mit den Aufnahmen in Papier und bringt sie nach draußen, versteckt sie und bringt dann sein Müll weg. Er weiß, dass er beobachtet wird, deshalb muss er dabei vorsichtig sein.

Nachdem er seine Katze zum letzten Mal füttert und eine Zigarette raucht, erhängt er sich selbst.

Valery schläft, als er Morgens ein Anruf bekommt. Er wird von Vizedirektor informiert, dass es im Kernkraftwerk ein Unfall gab. Valery erklärt, dass die Umgebung umgehend evakuiert werden sollte.

Er wird zu einem Gespräch am Nachmittag eingeladen.

"Episode 2"[]

TBA

Im wahren Leben[]

Waleri war ein sowjetischer Wissenschaftler auf dem Gebiet der anorganischen Chemie. Er war Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Seine bekannteste Tätigkeit war die des Leiters des Untersuchungskomitees, das nach der Katastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 gegründet wurde.

Leben[]

Waleri Legassow wurde in Tula als Kind einer Arbeiterfamilie geboren. Er machte einen Abschluss an der Chemisch-Technische Dmitri-Mendelejew-Universität und arbeitete am Kurtschatow-Institut für Atomenergie. Er erlangte 1967 den ersten akademischen Grad im Hochschulsystem der UdSSR und 1972 seinen Doktortitel in Chemie. Von 1983 bis zu seinem Tod war er Leiter der Abteilung für Chemietechnik an der Fakultät für Chemie der Lomonossow-Universität in Moskau. 1981 wurde er Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl war Legassow eine Schlüsselfigur in der Regierungskommission, die die Gründe der Katastrophe untersuchen und einen Plan zur Beseitigung der Folgen entwickeln sollte. Er traf die wichtigsten Entscheidungen, um größere Explosionen zu vermeiden und informierte die Regierung über die Situation in der Zone. Er berichtete seinen Kollegen und der Presse unmittelbar von den Sicherheitsrisiken des zerstörten Reaktors und forderte die sofortige Evakuierung der Stadt Prypjat. Im August 1986 präsentierte er den Bericht der sowjetischen Delegation auf einem Sondertreffen der Internationalen Atomenergieorganisation in Wien. Sein Bericht zum Ausmaß und den Konsequenzen der Katastrophe wirkte dort auf seine westlichen Kollegen wenig überzeugend. Die Zahlen wurden als „zu hoch“ und „unglaubwürdig“ bezeichnet, der Umfang der Katastrophe sollte geringer eingeschätzt und verharmlost werden.

Waleri Legassow wurde am Morgen des 27. April 1988, zwei Jahre nach der Explosion von Tschernobyl, tot in seinem Haus nahe Moskau aufgefunden. Er hatte sich durch Erhängen das Leben genommen. Zuvor hatte er als politisches Testament noch ein Tondokument erstellt, wo er weitere Details zur Tschernobyl-Katastrophe preisgab, insbesondere einen deutlich größeren Kreis an Verantwortlichen benannte.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Waleri_Alexejewitsch_Legassow“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 6. November 2018 um 05:20 Uhr (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Auftritte[]

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